Montag, 25. August 2014

Mutterglück

Am Samstagabend ist mir mal wieder
ein kleines Stück Mutterglück begegnet.
Wie immer völlig unverhofft. 
Es springt mich meist von hinten an
und rührt mich beinahe zu Tränen.

Was das war ?

Ein zufrieden mampfendes Kind.



Völlig selbstvergessen, die Gabel immernoch in der einen,
das Pizzastück schon längst in der anderen Hand,
genüsslich kauend.

"Mein Gott wie süß,
der isst so schöööön.... ",
wird bei kleinen Kindern oft geschwärmt
und es ist wahr.
Es gibt für mich kaum etwas Beruhigenderes als
zuzusehen, wenn das Kind mit Wonne futtert.

Woran das liegt ?
Ich weiß es nicht.
Es wird schon irgendeinen Grund haben.
Ob die Ursache in der Ethnologie,
den Ur-Instinkten oder
gar in den Hormonen begründet liegt,
ist mir relativ schnuppe.

Es verdeutlicht mir nur immer wieder,
wie gut es uns hier geht.
Ich habe keinen blassen Schimmer,
was es bedeutet,
Hunger zu leiden.
Ich Glückspilz.
Doch seit der Grundschulsohn auf der Welt ist,
wittere ich die Ahnung, wie es sein muss,
sein Kind leiden zu sehen
und noch viel weniger als selbst zu leiden,
möchte ich DAS erleben.

 Was haben wir doch für ein Glück ...
... wir Wenigen, Satten, oft Übersättigten.

Schöne Zeit !

;O)

Mari

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