Dienstag, 18. Februar 2014

Buchempfehlung: Eowyn Ivey - Das Schneemädchen

Jaaaaaa, ich weiß ....

Schnee ????
Wer braucht das denn jetzt noch???
Vor allem hier - im milden Westen - 
nähme man das jetzt persönlich.
Schließlich werden schon fleißig Tulpen gekauft und Blumenzwiebeln in Gläser gestopft,
alles nur, um den Frühling zu locken.
Doch es tut mir leid, 
findet Euch mit der Wahrheit ab:
es ist noch Winter...
...und außerdem muss ich diese Empfehlung unbedingt noch los werden,
bevor mir der Lenz einen Strich durch die Rechnung macht.
Deshalb fangt sofort an und lest das schönste Wintermärchenbuch der Welt und überhaupt!
 
Eowyn Ivey - Das Schneemädchen
Rowohlt TB
ISBN 978-3-499-25822-0
9,99 €

 Buchdeckel „Das Schneemädchen“

Das Ehepaar Mable und Jack wandert in den 1920er Jahren nach Alaska aus. Vor allem Mable leidet darunter, dass ihre Beziehung kinderlos blieb und möchte sich in der Einsamkeit Alaskas vor den Augen der Gesellschaft verstecken. Sie ist davon überzeugt, versagt zu haben. Eines Tages, als der erste Schnee fällt, bauen die beiden ein Schneemädchen. Jack schnitzt der Figur ein elfengleiches Gesicht, Mable drapiert Schal und Mütze und sie sind so glücklich und ausgelassen wie schon lange nicht mehr. Am nächsten Morgen ist das Schneemädchen verschwunden und es führen kleine Fußspuren in den Wald hinein. Von da an sehen die beiden immer häufiger ein kleines Kind, das allein - oft nur in Begleitung eines Fuchses - die Gegend durchstreift. Mable erinnert das an ein Märchen ihrer Kindheit: Snegurotschka, die - aus Schnee gebaut - lebendig wurde.
 Der Leser wird das ganze Buch über im Unklaren gelassen:
ist sie "echt" oder doch irgendetwas anderes ....
Die rauhe Natur Alaskas, das harte Leben der Menschen dort
und im Gegensatz dazu dieses zarte Geschöpf ..
das ist einfach nur märchenhaft und zum Heulen schön.

Schöne Zeit !
Mari

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