Samstag, 31. Dezember 2016

Bonbon + Arschkarte = Isso


Nun ist es vorbei, das Jahr 2016.
Letzter Tag, heute...
Das Leben geht hier natürlich auch weiter.
"Isso!", würde der Grundschulkumpel sagen.
Das beschreibt's ziemlich gut.
Es gibt bewusste Entscheidungen, Pläneschmieden,
gute Vorsätze, gute und weniger gute Lösungen
und andere Dinge drückt einem das Leben einfach aufs Auge oder
schlägt sie einem ins Gesicht.
Da mach'ße nix dran.
Isso.
Manchmal hat man Glück und kriegt ein Bonbon.
Andermal zieht man die Arschkarte.
Wenn ich mir die Mühe mache
und mal ganz ehrlich drüber nachdenke,
was nur allein in den letzten 24 Stunden alles hätte schiefgehen können,
komme ich meistens zu dem Schluss,
dass es uns unerhört gut geht.
Wir stehen hier sozusagen an der Bonbontheke.
Da ist es aber auch nicht verwunderlich,
dass einen die Arschkarten des Lebens völlig unverhofft treffen.
Wer würde auch damit rechnen...
an der Bonbontheke...
Isso.
So waren dann eben auch die letzten Wochen.

 Arschkarte:
 Zunächst hatte ich immernoch mit meiner "Psychokrätze" im Gesicht zu kämpfen.
Sehr unschön.
Hausarzt: "Kommt von alleine, geht von alleine,
tun Sie mal was für Ihr Immunsystem..."

Ganz super.
Habe dann eine modische Lösung des Problems gefunden.
Schaut mal hier:


Ihr möchtet jetzt wissen, ob ich wirklich so auf die Straße gegangen bin, ne?
Vielleicht habt ihr mich einfach nicht erkannt?
Nein.
Ehrlich?
Mir fehlte der Mut.

Dann doch zum Hautarzt.
"Wir nehmen eine Probe,
und in der Zwischenzeit tun Sie mal was für Ihr Immunsystem
und außerdem schmieren Sie das hier drauf."


Auch toll.
Für's Immunsystem, meine ich.
Cortison in my face.
Half aber ganz schnell.
Wenn mir nochmal ein Arzt etwas über mein Immunsystem erzählt,
dem schmeiß' ich meine Orangenschalen ins Kreuz.



Habe beschlossen, auf weitere Erkrankungen jeglicher Art
zu verzichten.
Ich will die einfach verpassen.
So wie...
neulich den Bus,
Weihnachtskarten schreiben,
Club 27.
 


Bonbon:
Immerhin habe ich "was für mein Immunsystem" getan.
Zumindest, was die Nahrungsaufnahme angeht.
Ich habe ja immer mal so Geistesblitze:
"Ab jetzt bin ich Veganer".
Was bei Kleidung, Möbeln, Kosmetik kein großes Problem ist,
gestaltet sich auf dem Teller anders bis schwierig.
Bisher habe ich einfach nur viel dazugelernt.
Zum Beispiel, dass ich an der Ausschließlichkeit,
die ich mir selbst von jetzt auf gleich auferlege,
schnell scheitere.
 Aber natürlich auch, wie leicht sich Butter, Ei, Milchprodukte
ersetzen lassen,
wenn man denn richtig eingekauft hat.
Deshalb versuche ich gerade eine für mich neue Herangehensweise:
Langsam.
Nicht über's Knie gebrochen.
Und siehe da:
ich habe in den letzten Wochen kaum Fleisch gegessen.
Wenn ich mich mit jeder Mahlzeit neu entscheide
und nicht gleich ein Lebensmotto draus mache,
scheint das besser zu klappen.
Also...
gute Angewohnheit, statt guter Vorsatz.
Find ich ganz gut.
Heute Abend werde ich mir aber den Bauch mit Mamas alljährlichem
Schaschlik vollstopfen.
Isso.

Bonbon:
Tja und dann war da die Vorweihnachtszeit.
Der Gatte hatte frühzeitig Urlaub und konnte an diversen
Schulveranstaltungen,
Ausflügen, Adventsfrühstücken, etc. teilnehmen.
Das Geschenk, das ich für die Klassenlehrerin besorgt habe,
haben also andere überreicht.
Isso.


Bonbon:
Bei Flummi war nämlich Weihnachtsgeschäft angesagt.
 Roman oder Krimi?
 Bar oder EC?
Darf ich Ihnen das als Geschenk verpacken?
Weihnachtlich?
Rotgold?
Blausilber?
Weihnachtseulen?
Weihnachtselche?
Getrennt?
Zusammen?
Wir sind auch Heilig Abend bis 13 Uhr noch hier.
Arbeit, eben.
Der einzig echte Buchhandels-Lacher war ein schlichter Versprecher am Telefon,
als eine Kundin bei mir Peter Wohllebens
"Die Gefühle der Türe" bestellen wollte.
Eindeutig ein ü zuvül.
Will man der Aussage der Kundin Glauben schenken,
- und ich wüsste nicht, warum man daran zweifeln sollte -
geht es der Türe gut.
Wie es um die "Gefühle der Tiere" gestellt ist,
soll nachlesen, wer will.

Apropos Tiere.
Arbeit bedeutet auch Arbeitskollegen
und die ein oder andere Hunderunde war demnach auch dabei.

 Hinweg: Spikey voraus!


Rückweg: warten auf den Hund.
Erinnert mich immer wieder an die Zeiten,
in denen das Kind mit dem Laufrad unterwegs war.
Isso.

Arschkarte:
Ein Todesfall in der Familie.
Vorweihnachtszeit...

Bonbon:
Ebenfalls schon in der Vorweihnachtszeit eingerichtet:
Die neue Lese-Ecke !!!!

 Das Häkeldeckchen auf dem Kopfteil musste sein,
sponsored by Mom
und erinnert mich stark an den Kurzurlaub in
"Maukes Huus".
Urlaub Zuhause.
Funzt.

 Bonbon:
Weihnachten gefeiert.
Arschkarte:
Da der Ullige nix Besseres zu tun hatte,
als über die Feiertage nochmal so einen richtig fetten
Erkältungshusten auszupacken
und deshalb die Verwandschaftsweihnachtsfeier schwänzte,
luden wir gestern die ganze Mischpoke zum
Weihnachts-Nachfeiern ein.
Bonbon:
 Mit Monster-Stuten ...
... aus jeweils 1 kg Mehl.
Die treue Küchenmaschine musste schwer ackern,
hat aber - wie immer - gegen den Blob gewonnen.
Brav.
Es blieb auch tatsächlich was für's Abendbrot und Frühstück übrig.

Und zum Schluss,
aus der Arschkartenabteilung...
...Kater noch nicht wieder aufgetaucht.
Isso.
Zum Heulen.



Ich wünsche Euch allen und Euren Lieben einen guten Rutsch.
Feiert schön,
was auch immer Ihr darunter versteht
und startet gut ins Neue Jahr.
Wir seh'n uns 2017 an der Bonbontheke.


Schöne Zeit !

;O)

Mari
















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