Sonntag, 29. Januar 2017

Malen nach Mari


Sonntagmorgen.
Offenbar bin ich sehr "mondfühlig"
oder wie immer dieses Verb heißt.
Ich kann bei Vollmond schlecht schlafen
oder, wie im Moment gerade, bei Neumond.
Letztes und erstes Viertel sind auch ganz schwierig
und vor allem die Zeit dazwischen macht mir häufig Probleme.
 Hach.
Naja, 
genug gejammert.
Ich habe niemanden in der Familie,
der an Schlafmangel starb.
Die Chancen, dass ich es überleben werde,
stehen demnach ganz gut,
also Schwamm drüber.

Heute Nacht war ich lange wach,
habe auf Arte eine Doku über David Bowies letzte Jahre gesehen
und war früh wieder auf den Beinen.

Da fehlt einem so ein bisschen der Pepp.
Wenn's draußen regnet
und Wolken ziehen...
Nee, ich werde jetzt nicht über's Wetter lästern,
der Regen ist verdammt nötig,
dient nur,
um mein heutiges Stimmungsbild näher zu beschreiben. 

Habe ich also meine Farben rausgekramt.
Therapeutisches Pinseln.
Auf der Suche nach einem Motiv, gewann ein Kalenderblatt aus dem letzten Jahr.
Ich kann das nicht aus dem Kopf,
nicht dass Ihr das meint.
Vielleicht lernt man das genaue Hinsehen irgendwann,
doch ich denke,
zuerst muss man die Technik üben.
Was nutzen einem die Ideen,
wenn man nicht gelernt hat,
sie umzusetzen?
Das bringt nur Frust.
 Ich schweife ab.
Also los.
Zu Beginn ein
Montagsmaler-Ratespiel:






Jetzt müsste doch schon klar sein,
was das werden soll, oder?



Während der Piepmatz trocknet,
schon mal ein bisschen Gestrüpp andeuten...


... dann fehlen ihm nur noch seine putzigen schwarzen Knopfaugen...


Öhm...
Der sieht aus wie Nikita!
Pelzmütze und so...
Naja.
Trocknen lassen.
Sind ja Aquarellfarben,
die kann man immer noch ein wenig verwischwaschen,
anlösen, abtupfen...
Also erst nochmal Gestrüpp...


Farbe anlösen,
abtupfen.
Ahhhh!
Jetzt isser tot !




Vielleicht lässt sich das bisschen schwarze Farbe ja nun verteilen und...


Huch !


Schnell weg damit.


Ach du meine Güte.
Das arme Tier !


Versuchen sir es also nochmal so,
wie es mit Aquarellfarben üblich ist:
hell beginnen, dunkler werden.


"Robin"
mit Maske.
Chrchrchr....


Ahhhh...
Ett kütt !
Dann weiter, am Gestrüpp.
Wie der aufmerksame Botaniker unter Euch haben bereits richtig erkannt hat:
der Piephahn sitzt im Rosenstock.
Also Hagebutten dran.


Augen nochmal nachtupfen,
fertig.


Ab in die Winterlandschaft damit.


Malerei bleibt natürlich nicht unentdeckt,
das Kind schließt sich an...


 ... und widmet sich einer berühmten Persönlichkeit
aus Literatur und Film:


Werner (Brösel)


Ich werd verrückt.
Die Sonne kommt raus!

Schöne Zeit !

;O)

Mari







* Ich kenne den Unterschied zwischen Verb und Adverb, keine Sorge.

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