Mittwoch, 9. März 2016

Ich sehe weiße Mäuse...


Nein,
hier geht es
weder um Delir, noch um Hallulullis,
geschweige denn um kleine, pelzige Nager.

Nachmittag.
Das Kind hat die Hausaufgaben beinahe fertig.
Er sollte eine Geschichte verfassen,
einige Wörter waren zur Themenfindung vorgegeben.
Kurz bevor er das Heft zuklappt, zieht er eine Flunsch,
wiegt das Haupt und meint:

" Mehhhh,
Mamaaaaaa,....
Ich glaub' ich hab' mich jetzt nicht an die Maus gehalten."

Mari:
*stehtratlosda*
"Was ist los ? Maus ?"

Kind:
"Jaaaa, alsooooo, ...
es gibt da so Regeln,
wie man eine Geschichte schreibt."

Mari:
"Na super.
Und die fallen dir jetzt ein,
wo du sie fertig hast..."

Kind
kramt in der Schublade nach einem kleinen Zettel.
"Weißt du, das ist so:
Jede Geschichte ist wie eine Maus."

Mari:
*stauntmitoffenemMund*
"Maus ?"

Kind
fängt an, den Zettel zu bekritzeln.
"Warte, ich erklär' dir das."

" DAS
ist die Geschichte.
Die Nasenspitze ist die Einleitung.
Die hab' ich.
Dann steigt die Spannung.
H ist der Hauptteil,
dann kommt der Schluss."

Mari:
"Joa, klingt gut."

Kind
dreht den Zettel um und malt wieder...
"Das Problem ist:
Meine Geschichte...
 sieht SO aus !!!"



Huch !

:D
 
 Na, zum Glück fehlte nur hinten eine Scheibe.
Das konnte er mit sehr geringem Aufwand
und durch einen einzigen Schlusssatz,
wieder richten.


 Die Maus...
...Instrumentarium der Literaturkritik.



Schöne Zeit !

;O)

Mari



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